Training bei Schulterschmerzen

Schulterprobleme lösen sich nicht durch Schonung – sondern durch bessere Muskelkontrolle, Stabilität und Beweglichkeit.

Personal Trainer begleitet eine Klientin bei einer kontrollierten Armhebung zur Verbesserung von Schulter-Nacken-Beweglichkeit und aktiver Stabilität bei Schulterschmerzen

Warum Schulterschmerzen so hartnäckig sind

Die Schulter ist das beweglichste Gelenk im Körper. Das bedeutet ein starkes Muskelkorsett ist Grundvoraussetzung. Genau das macht sie sensibel für:

 

In der modernen Arbeitswelt kommt dazu:

Das Resultat:
Schmerzen im vorderen Schulterbereich, seitlich, hinten am Schulterblatt oder sogar ausstrahlend in Arm, Brust und/oder Nacken.

Die Ursache liegt oftmals nicht direkt im Schultergelenk.
Meist ist es das Zusammenspiel von Brustwirbelsäule, Schulterblattkontrolle, Rotatorenmanschette und Rumpf.

Warum Dehnen, (Ball)Massage und permanente Schonung nicht helfen

Die meisten versuchen Folgendes:

Alles bringt, wenn überhaupt, nur kurzfristige Linderung.
Weil das echte Problem bleibt:

Fehlende Stabilität und unkontrollierte Bewegung.

Die Schulter braucht Muskelkontrolle, Kraft und aktive Beweglichkeit – keine passive Symptombehandlung.

Personal Trainer begleitet einen Mann bei einer kontrollierten Kurzhantel-Übung zur aktiven Stabilisierung des Schultergürtels bei Schulterschmerzen

Was wirklich hilft: aktive Kontrolle + Mobilität + Kraft

Die nachhaltigste Methode kombiniert:

So wird dein Körper wieder Schritt für Schritt in die richtigen Bahnen geleitet.

Die wichtigsten Tests bei Schulterschmerzen

Bevor wir trainieren, testen wir, wie dein Gelenksystem aktuell arbeitet.

  • Aktiver Schulter-Mobilitätstest

    Hier zeigt sich, wie frei deine Rotation ist – und ob du kompensierst.

  • Schulterblattkontrolltest

    Kannst du dein Schulterblatt aktiv und stabil bewegen? Wenn nicht, ist es für das Schultergelenk so, als würdest du mit einem platten Reifen Auto fahren.

  • BWS-Extension- & Rotationstest

    Ohne bewegliche Brustwirbelsäule funktionieren Überkopfbewegungen nicht optimal.

  • Rotatoren-Stabilitätstest

    Zeigt, wie gut du Zug-, Druck- und Drehbewegungen stabilisieren kannst.

Unteranderem mit diesen Tests finden wir heraus, was genau deine Baustellen sind.

So sieht dein Schulter-Training aus

Phase 1: Schmerzfreie Bewegungserfahrungen mit Kontrolle & Sicherheit sammeln

Hier bauen wir die Grundlage:

Der Schmerz nimmt oft schon in dieser Phase spürbar ab.

Phase 2: Beweglichkeit zurückholen – aktiv, nicht passiv

Ziel: Bewegungsfreiheit ohne Schmerz.

Hier lernst du deiner Schulter wieder zu vertrauen.

Phase 3: Kraft für die Rotatoren + stabile Schulterblattführung

Das ist der Gamechanger:

Ziel: Die Schulter soll nicht mehr reagieren – sie soll führen.

Phase 4: Belastbarkeit für Alltag & Sport

Jetzt wird funktional gearbeitet:

Du hältst Homeoffice, Alltag und Training wieder problemlos durch.

Typische Fehler, die Schulterschmerzen zum langanhaltenden Begleiter machen

  • Passives Dehnen

    Verschafft kurzen Intervall des guten Gefühls, aber keine nachhaltige Veränderung

  • Falsche Vorstellung von guter Körperhaltung

    „Schultern runter! Brust raus!“ ist nicht mehr zeitgemäß

  • Übungen in schmerzhaften Winkeln ohne Kontrolle

    Getreu dem Motto: "Schmerz gehört nunmal dazu"

  • Vermeidungsstrategie statt sinvolle Reize

    Aus Angst vor Verschlimmerung wird jede Belastung vermieden

  • Einfach nur abwarten und hoffen

    Einfach zum Arzt gehen, ruhigstellen und situativ die Schmerztablette wird deine Probleme nicht lösen

Was du stattdessen tun solltest und hier von mir bekommst

Statt Zufallstraining, lieber:

Das Ergebnis: weniger Schmerzen, bessere Beweglichkeit und ein Schultergefühl, das sich endlich stark und sicher anfühlt.

Ergebnisse meiner Klient:innen

Schaue dir meine Bewertungen auf Proven Expert an und erfahre, wie viele Kunden mich weiterempfehlen und was sie besonders an meiner Arbeit schätzen.

Deine Schulter kann wieder frei bewegen

– sie braucht nur die richtigen Reize. Lass uns gemeinsam herausfinden, was genau die Ursache bei dir ist.